Smalltalk aus dem Rosengarten

Dieser Sommer, der für alle Gartenbesitzer eine Herausforderung war, neigt sich dem Ende zu, es herbstelt. Die Blüten der remontierenden Rosen werden langsam spärlich und duften nicht mehr, und die einmalblühenden haben längst Hagebutten angesetzt. Die Raupen, die einigen Rosen im Frühsommer zugesetzt haben, flattern als hübsche Schmetterlinge umher, und die tiefer stehende Sonne lässt die Farben der Rosenblüten noch einmal leuchten. Im Oktober beginnt die Pflanzzeit, jetzt kann man sich schnell noch im Rosengarten oder im Gartencenter Anregungen für attraktive  Farbkombinationen im eigenen Garten holen.

Falls der Garten nur in einer Farbe gehalten ist, beispielsweise in Weiß, wirkt es modern und puristisch, wenn man sich auch auf eine einzelne Rosensorte beschränkt. Möchte man andererseits die Wuchs- und Blütenformen mischen und nur die Farbe beibehalten, empfiehlt es sich, die Rosen im Garten zu verteilen und Stauden und Gräser dazwischen zu setzen. Ein berühmtes Beispiel hierfür ist der „Weiße Garten“ von Vita Sackville-West in Sissinghurst, England.

In privaten Gärten sind wohl eher getrennte Farbbereiche zu finden, in die Rosen sich einfügen sollen. Abstufungen derselben Farbe sind da sehr reizvoll. Im Bereich von Orange bis Apricot ist das in meinem Garten die Kombination von „Caramella“ über „Sangerhäuser  Jubiläumsrose“ bis zu „Aprikola“ und „Garden of Roses“. Sie sind auch größenmäßig gestaffelt. Mutige Gärtner nehmen statt „Caramella“ die Rose „Westerland“, deren Blüten exakt den atemberaubenden Sonnenuntergang ebendort wiedergeben.

Das gleiche Schema kann man in Rosa verwirklichen, von Magenta bis Zartrosa, allerdings ist es hierbei wichtig, im Spektrum der kühlen oder der warmen Töne zu bleiben. Soll der Garten edel statt romantisch wirken, ist eine Kombination von Gelb bis Cremeweiß schön, vor allem, da einige Sorten beide Nuancen in einer Blüte vereinen.
  
Zum Schluss noch eine Kuriosität. Die bekannteste Rose aller Zeiten, die Weltrose „Gloria Dei“ alias „Peace“ oder „Gioia“ vereint zwei Farben in einer Blüte, die man sich nur schwer zusammen vorstellen kann: Sie ist Hellgelb mit einem pinkfarbenen Rand.

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